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Finnische Sauna und Biosauna

Lesezeit: 16 min.
Erstellt am: 12.01.2023

Die beliebten Saunaarten "finnisch" und "Bio" 

Finnische Sauna, Biosauna und weitere Arten gibt es - doch was genau macht diese Sauna-Arten aus und worin unterscheiden sie sich? Welche gesundheitlichen Aspekte sind mit den verschiedenen Arten verbunden und wie findet man heraus, welche Variante einem zusagt? Auf diese Fragen finden wir Antworten!

Löyly, Vasta & Co. - Finnische Sauna für Sie erklärt

Die finnische Sauna ist wohl die bekannteste und auch beliebteste Saunaart. Sie kommt - wie der Name bereits verrät - ursprünglich aus dem hohen Norden. Schon seit der Steinzeit haben sich Menschen nachweislich Schwitzhütten eingerichtet, aber nicht zuerst in Finnland, sondern in Asien. Von dort aus konnten sie sich dank stetiger Völkerwanderung in den nordischen Raum ausbreiten. Hier etablierte sich das Schwitzbad, wurde Teil des gesellschaftlichen Lebens und ist seit 2020 Teil des immateriellen Kulturerbes der UNESCO. Fragt man jemanden: „Wofür ist Finnland bekannt?“, bekommt man meist auch „Sauna!“ als Antwort! Die Skandinavier wissen also sehr gut wie es geht!

Was genau ist denn eigentlich die "finnische Sauna"? 

Was genau ist denn eigentlich die finnische Sauna? Ganz allgemein ist eine Sauna ein Schwitzbad, das man in einer meist holzverkleideten Saunakabine genießt. In der Kabine befindet sich ein Saunaofen, der mit Hilfe heißer Saunasteine die Luft in der Kabine erhitzt. Wichtig ist der Innenraum: Das Holz sorgt für optimale Sauna-Bedingungen. Es reflektiert die Wärme und gibt sie wieder an die Umgebung ab. Von dieser Strahlungswärme profitieren die „Insassen“, denn die Luftfeuchtigkeit bleibt infolgedessen niedrig. Sie liegt bei der finnischen Sauna bei zwischen zehn und zwanzig Prozent. Hinzu kommt ein unverwechselbarer Duft: Der Note der jeweiligen Holzart, die einem ein wohliges Gefühl zaubert. 

Gesteigertes Schwitzvergnügen in der finnischen Sauna: Der Aufguss

Das Schwitzen in der Sauna wird gesteigert, in dem typische Aufgüsse die Umgebungsluft zusätzlich erhitzen und mit den Dampfstößen Temperaturen bis zu einhundert Grad erzielt werden. Das Wasser, das für den Aufguss über die erhitzen Steine gegossen wird, wird zusätzlich mit Aromen versetzt: Die Finnen benutzen auch heute noch gern Birkenwasser als Aufguss-Zusatz. Aber es gibt eine Vielzahl an verschiedenen Aufguss-Aromen, die das Schwitzvergnügen steigern. Diesen feuchten Hitzeschwall nennen die Finnen übrigens löyly, und für die meisten Finnen geht es nicht ohne.

Übrigens geht es in der Sauna gemütlich zu: Im Innenraum gibt es Sitz- oder Liegemöglichkeiten: Bänke, auf denen es man sich gemütlich machen kann. Entschleunigung und zur Ruhe kommen sind das oberste Ziel. Und Geselligkeit.

Saunieren mit dem typischen Saunahut auf dem Kopf

Wie geht man in die finnische Sauna?

Die meisten Menschen gehen unbekleidet in die Sauna, was aus hygienischen Gesichtspunkten auch das Beste ist, denn in normaler Schwimmkleidung aus künstlichen Textilfasern tummeln sich Bakterien. Auch die Finnen verzichten im Großen und Ganzen - Ausnahmen bestätigen wie immer die Regel! - auf Bekleidung in der Sauna. Nacktsein wird als natürlich angesehen und wenn sich jedermann an die Nettiquette hält, ist das auch kein Problem. Das Schöne ist: Jeder kann es so machen wie er selbst es möchte! Wer gerne nur mit Frauen oder nur mit Männern in die Sauna gehen will, kann auch das tun: Es gibt im deutschsprachigen Raum fast immer die Möglichkeit in eine reine Frauen-Sauna oder eine reine Männer-Sauna zu gehen. Und wenn eine eigne Sauna daheim steht, egal ob im Haus oder im Garten, dann hat man dies eh selbst in der Hand und kann es ganz nach seinen eigenen Vorstellungen gestalten: Mit wem man in die Sauna geht und ob nackt oder mit Tuch bekleidet - bleibt dann einfach jedem einzelnen selbst überlassen! Was man immer dabei haben sollte, sind Handtücher beziehungsweise saugfähige Saunahandtücher. Am besten zwei Stück, denn eines braucht man als Unterlage, damit der herabtropfende Schweiß nicht mit der Sitz- oder Liegefläche in Verbindung kommt und eines, um sich später nach dem Schwimmen, Duschen oder sonstigen Abkühlen, abzutrocknen beziehungsweise einzuhüllen. Abkühlen ist das nächste Stichwort: Zur finnischen Sauna und auch den anderen Saunierarten gehört immer eine Phase der Abkühlung. Das kann eine Abkühlung an der frischen Luft sein oder eine Abkühlung mit kaltem Wasser! Bis zu drei Mal wird ein Saunagang samt Abkühlung und Ausruhphase wiederholt, wobei ein Saunagang in der Schwitzhütte im Schnitt rund eine Viertelstunde dauert. Genauso lange dauert im Schnitt auch die anschließende Erholungsphase.

Typisch finnische Saunagänge - mit Vasta

Birkenzweige für das finnische Saunavergnügen

So richtig typisch für die finnische Saunatradition ist, dass die Saunagänger Birkenzweige - frische oder gefrorene - mit in den Saunainnenraum hineinnehmen. Was machen Sie damit? Sie schlagen die zuvor in Wasser angefeuchteten Birkenzweige auf die Haut - auf die Oberschenkel, die Beine, den Rücken und den Oberkörper - nur das Gesicht wird im Normalfall nicht mit Birkenzweigen „behandelt“. In Finnland nennt man diese Tradition, „Vihta“ oder „Vasta“ und sie hilft effektiv, die Durchblutung anzuregen. Genommen werden für Vasta vor allem Birkenzweige, frisch vom Baum und welche, an denen viele grüne Blätter hängen. Oder aber die Finnen nehmen gefrorene Zweige, um sich damit zu behandeln. 

Vor allem während der Aufgüsse wird diese Vasta-Tradition gepflegt: Das Beschlagen der Haut führt auch zu einem unnachahmlichen Duft, der den Saunainnenraum belebt. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Am Ende ist die Haut samtweich und zart. Es braucht manchmal eben gar nicht viel, um gepflegt zu sein und in sein Wohlgefühl zu kommen. Auch hierzulande gibt es Sauna-Fans, die auf die Verwendung von so genannten Sauna-Quasten schwören: Angeblich soll eine regelmäßige Anwendung auch Schmerzen lindern und die Muskulatur genauso entspannen wie das bei einer professionell durchgeführten Massage der Fall ist. Leicht klopfen oder sich mit den Quasten abschlagen - es gibt viele Möglichkeiten wie intensiv der Sauna-Quast genutzt werden kann. Der Duft von Birkenreisig gehört in Finnland jedenfalls mit zum Saunavergnügen dazu. Übrigens hat rein statistisch gesehen jeder finnische Haushalt eine eigene Sauna. Hier werden nicht nur wohlige Schwitzbäder abgehalten, sondern auch Geschäftsbeziehungen gepflegt und generell die Freizeit verbracht. Mit Nacktsein haben die Finnen also kein Problem, die Sauna wird ihnen quasi in die Wiege gelegt und das kann man fast wörtlich verstehen: Bis vor wenigen Jahren haben die finnischen Frauen in der Sauna entbunden, in der gemütlichen Atmosphäre des hölzernen, warmen Innenraums ist halb Finnland auf die Welt gekommen. Kein Wunder, dass die Finnen so stolz auf ihre Traditionen sind, die von ihrem Heimatland aus die ganze Welt erobert haben.

Finnische Sauna-Variante wird am häufigsten praktiziert

Heute ist die finnische Art zu saunieren die beliebteste. Schwitzbäder von circa einer Viertelstunde Dauer wechseln sich mit in etwa ebenso lang anhaltenden Phasen der Abkühlung und des Ausruhens ab. Bis zu drei Saunagänge werden allgemein im deutschsprachigen Raum empfohlen: Die Finnen selbst sehen das nicht so eng; es gibt keine allgemeingültigen Sauna-Empfehlungen. Das bedeutet, dass jeder so sauniert wie es ihm guttut ohne dabei auf die Stoppuhr (oder Sanduhr) zu schauen! So lange es jedem Saunagänger gut geht und jeder auf sein körperliches Empfinden hört, passt es. Sollte man jedoch merken, dass der Körper den Saunagang als starke Belastung wahrnimmt und es einem unwohl wird, sollte der Saunagang sofort abgebrochen werden. Es gilt immer: bei Unklarheiten oder körperlichen Beeinträchtigungen, die das Herz- Kreislaufsystem angehen, sollte mit einem Arzt abgeklärt werden, ob ein Saunagang aus ärztlicher Sicht ratsam ist oder eben unterlassen werden sollte. Anfänger sind bei der finnischen Art zu Saunieren gut damit beraten, wenn sie zunächst einmal Platz auf einer der unteren Sitzbänke nehmen. An dieser Stelle ist die Raumtemperatur der finnischen Sauna verhältnismäßig kühl und daher gut, um sich an die Hitze zu gewöhnen. Danach kann dann eine höhere Sitzposition gewählt werden usw.

Gesundheitliche Wirkung der finnischen Sauna

Die gesundheitlichen Vorteile der finnischen Sauna hängen mit der Wärme- und Kälteeinwirkung auf den Körper zusammen. Mit dem Schwitzen verliert der menschliche Körper pro Saunagang etwa ein Liter Flüssigkeit. Für den Körper ist das gesund: Er fördert auf diese Art den Abbau von Schadstoffen. Entschlackung wird durch das Schwitzen erreicht. Auch für die Haut ist das richtig gut: Die Poren weiten sich während des Saunierens und der natürliche Reinigungsprozess wird ordentlich angekurbelt. Das ist der Grund, weshalb sich regelmäßiges Saunieren auch positiv auf das Hautbild auswirkt. Im Prinzip reagiert der Körper als ob er Fieber hätte: Das trainiert das Immunsystem, das diese Situation dann gut bewältigen kann. Was das Saunieren aber vor allem ausmacht, ist die positive Wirkung auf den Geist beziehungsweise die seelische Verfassung: Sauna entspannt den Körper und den Geist, man kommt zur Ruhe. Endorphine, Glückshormone, werden gebildet und freigesetzt, was zu einem richtigen Hochgefühl führt und sich direkt positiv auf die psychische Verfassung auswirkt. Viele Saunagänger können besser abschalten, Stress effektiver bewältigen, fühlen sich psychisch ausgeglichener und stabiler und berichten über eine deutlich verbesserte Schlafqualität. Das alles kann die finnische Sauna günstig beeinflussen. 

Mehr über die Sauna Basics finden Sie in unserem Tipps & Tricks-Beitrag Entspannung pur in der Sauna - Vorgehensweise und Tipps beim Saunieren.

Saunaöfen für die finnische Sauna

Kernstück einer jeden Sauna - egal ob sie die finnische, sehr heiße und trockene Variante oder eine Bio-Sauna mit milden Temperaturen verwirklichen möchten - ist der passende Saunaofen. Er sorgt für die nötige Hitze und deren Verteilung über die Saunasteine, die diese an die Luft in der Saunakabine weitergeben. Generell gibt es zwei verschiedene Anschlussmöglichkeiten bei den Saunaöfen. Sie können per Starkstrom vom Fachmann angeschlossen werden (Starkstromöfen 400 V) oder ganz einfach an die heimische Steckdose angeschlossen werden als so genannte Plug & Play-Variante (Öfen mit 230 V). Des Weiteren bekommen Sie bei uns Öfen mit den passenden Steuerungen im Set, so dass Sie passgenau für sich die Temperatur regeln und steuern können. 

Neben den Saunen, die einen Elektroanschluss benötigen, führen wir auch Saunen mit Holzbefeuerung im Programm. Diese sehr ursprünglichen Schwitzkabinen werden mit unbehandelten Holzscheiten betrieben und punkten mit ihrem urigen Charakter.

Welcher Saunaofen für welche Saunakabine geeignet ist und worauf Sie beim Kauf des Ofens achten sollten, haben wir für Sie in dem Artikel Herzstück jeder Sauna - Der Saunaofen zusammengefasst. 

Alles Wissenswerte über die Saunasteuerung erfahren Sie in unserem Artikel Ratgeber: So finden Sie das richtige Saunasteuergerät.

Klassische Starkstromöfen für die finnische Sauna-Variante sind für jede Saunagröße und Leistungsklasse passend zu haben.
Saunaöfen für finnische Sauna punkten als 230 V Öfen als Plug & Play-Variante: Sie benötigen direkt an die Steckdose angeschlossen werden.
Saunaöfen und Steuerung im Set: Finden Sie den passenden Saunaofen für das finnische Schwitzbad und die dazu perfekt passende Steuerung.
Saunaöfen, die mit Holz betrieben werden sorgen für ein besonders authentisches Saunaerlebnis. Steuerung über die Holzmenge

Indoor- und Outdoor-Sauna auf www.mein-saunashop.de entdecken

Sie wünschen sich eine finnische Sauna für zu Hause? Die Auswahl an Saunen ist groß. Sie finden bei uns viele Saunen für den Außenbereich als auch Saunen für den Innenbereich. Diese werden mit dem passenden Ofen (und Steuergerät) ausgestattet und schon kann das finnische Sauna-Vergnügen losgehen.


Sanfte Biosauna

Biosauna - Die schonende Variante der finnischen Sauna. Biosauna für Sie erklärt

Neben der finnischen Sauna-Variante, die als die beliebteste gilt, gibt es noch weitere Saunaarten. Unter anderem die Biosauna, die auch Saunarium genannt wird. Sie erzielt beim Ranking der beliebtesten Sauna-Arten den zweiten Platz. "Bio" - Klingt irgendwie gesund, denkt man auf Anhieb! Und genau das ist sie auch! Mit einer deutlich niedrigeren Temperatur als die finnische Saunavariante punktet die Biosauna. 

Unter einer Biosauna versteht man allgemein eine Niedrigtemperatursauna, die im Vergleich zur finnischen Saunavariante deutlich schonender ist und den Kreislauf weniger beansprucht. Viele Sauna-Neulinge probieren zunächst diese Variante aus. Während es in der finnischen Sauna in etwa zwischen 70 und 100 Grad Celsius heiß ist und die Luftfeuchtigkeit niedrig bleibt und (in etwa) bei unter 10 Prozent (Aufgüsse nicht mitgerechnet) bleibt, liegt die Temperatur hingegen bei einer Bio-Sauna deutlich niedriger, bei rund 45 bis 60 Grad Celsius und einer zeitgleichen, höheren Luftfeuchtigkeit. Diese liegt in etwa zwischen 30 und 55 Prozent. In der Biosauna wird die Luft extra mit Feuchtigkeit angereichert, so dass sich die Saunakabine in ein Dampfbad verwandelt. Damit gilt diese Variante als kreislaufschonend und ist damit besonders geeignet für Personengruppen, die ein „Mehr“ an Hitze als unangenehm oder schlimmer noch, als gesundheitlich bedenklich, einstufen würden. Sie kommt natürlich auch in Frage für alle, die beide Sauna-Formen mögen und gerne Abwechslung haben!

Im Schnitt dauert ein Saunagang in der finnischen Sauna bis zu einer Viertelstunde, aufgrund der niedrigeren Temperaturen kann das bei der Biosauna ausgedehnt werden. Bis zu dreißig Minuten und auch länger dauert ein Besuch in der Biosauna. Anschließend wird der Körper nach Belieben erfrischt und abgekühlt, dann folgt eine Zeit der Entspannung, bevor in den nächsten Turnus der Biosauna gestartet wird. 

Durch die hohe Luftfeuchtigkeit werden in der Biosauna keine Aufgüsse gemacht, aber die Luft kann trotzdem mit Aromen versetzt werden. Der Ofen der Biosauna regelt dank Wassertank und Steuerung die Luftfeuchtigkeit, die sie zuvor eingestellt haben. Probieren Sie einfach aus, was Ihnen guttut. Besonders für Menschen, die Atemwegsbeschwerden haben, kann eine hohe Luftfeuchtigkeit und der Zusatz von zum Beispiel Menthol sich positiv auf die Beschwerden auswirken.

Unterschiede zwischen finnischer Sauna und Bio-Sauna (Dampfbad) zusammengefasst

Temperatur: Luftfeuchtigkeit: 
Die finnische Sauna wird auf hohe Temperaturen zwischen 70 und über 100 Grad Celsius gebracht. Die Temperatur in der Bio-Sauna liegt deutlich darunter, „nur“ bei 45 bis 60 Grad Celsius.In der finnischen Sauna findet man eine sehr trockene Luft vor (Aufgüsse nicht mit einbezogen).  Sie liegt im Schnitt zwischen 30-55 Prozent, kann aber auch weiter gesteigert werden.

Für wen die Biosauna ideal ist

Egal, welche Sauna-Variante Sie für sich wählen, Sie sollten immer auf Ihren Körper hören und auf dessen Signale achten und entsprechend reagieren. Bei gesundheitlichen Bedenken, besprechen Sie das Thema Sauna allgemein mit Ihrem Arzt und klären in aller Ruhe ab, ob ein Saunabesuch für Sie in Frage kommt oder nicht. Das gilt vor allem, wenn Sie an Kreislauf- oder Blutdruckproblemen leiden. Die mittleren und hohen Sauna-Temperaturen können sich negativ auf ihren Körper auswirken und zum Beispiel zu Schwindel führen.

Eine Biosauna ist ideal:

–       Für alle, die Probleme mit dem Kreislauf oder den Atemwegen haben

–       Für Sauna-Neulinge

–       Für ältere Menschen und Kinder

Sauna-Neulinge: Schonende Sauna-Variante ideal für den Anfang

Für alle, die sich an das Thema Sauna langsam heranwagen wollen, ist die Bio-Sauna ideal. Denn meistens fängt kein Sauna-Neuling in der 90 Grad heißen Sauna an, sondern tastet sich von Mal zu Mal und langsam an höhere Temperaturen an. So machen es zumindest viele Menschen hierzulande – in Finnland dürfte das anders sein. Dort werden die Kinder auch heute noch oft in der warmen Sauna entbunden und wachsen quasi von klein auf mit dem Schwitzen auf, gewöhnen sich früh an hohe Temperaturen.

Bio-Sauna-Fans sehen Alternative zur finnischen Sauna

Die Bio-Sauna hat aber nicht nur Fans bei Sauna-Neulingen, die später auf eine heißere Variante umsteigen möchten, sondern solche, die die vorherrschende Temperatur in der Bio-Sauna als generell angenehm und perfekt ansehen. Denn die hohen Temperaturen in der finnischen Sauna sind schlichtweg nicht jedermanns Sache. Und wenn man dennoch vom Saunieren und dessen positiven Eigenschaften profitieren möchte, dann ist die Bio-Sauna als Alternative ideal.

Biosauna gut geeignet für Menschen, die beeinträchtigt sind

Gut aufgehoben sind in der Bio-Sauna somit auch Menschen, die gesundheitlich beeinträchtigt sind - Probleme mit dem Kreislauf oder dem Blutdruck haben - und für welche die hohen Temperaturen in der finnischen Sauna nichts sind. Auch Familien mit kleinen Kindern können die Bio-Sauna besuchen – mit Kindern wird ein Besuch in der finnischen Sauna mit hohen Temperaturen eher nicht empfohlen. Wichtig ist immer, dass Sie bei gesundheitlichen Fragen Ihren Arzt zu Rate ziehen und im Zweifelsfall vorher etwaige Risiken abklären.

Gesundheitliche Wirkung der Biosauna

Wie bei der finnischen Sauna auch, wechseln sich bei der Bio-Sauna das Schwitzen und anschließende Abkühlen einander ab – aber eben auf eine im Vergleich schonendere Art, die den Organismus weniger herausfordert. Die gesundheitsfördernde Wirkung stellt sich wie in der klassischen Sauna dar: Man profitiert von einer positiven Wirkung auf das Immunsystem, ist weniger anfällig für Infekte und fühlt sich insgesamt ausgeglichener. Denn das ist das Schöne an jeder Art der Sauna: Sie wirkt sich nicht nur positiv auf den Organismus aus, sondern hebt die Stimmung! Gerade in der Winterzeit, wenn draußen kalte Temperaturen herrschen, sehnen sich viele Menschen nach Wärme und Licht – genau das bekommen sie in der Sauna. Sie bietet Geborgenheit und eine richtige Auszeit vom Alltag. Sie ist ein wertvoller Erholungsraum für Körper und Geist.    

Bio-Sauna als Dampfbad nutzen

Eingangs sind ja schon die Unterscheide zwischen der finnischen Sauna und der Bio-Variante aufgezeigt worden: Die Bio-Sauna wird nicht so hoch aufgeheizt und es herrscht eine viel höhere Luftfeuchtigkeit in der Saunakabine. Die Bio-Sauna wird als auch als Dampfsauna beziehungsweise als klassisches Dampfbad benutzt. Voraussetzung ist immer ein entsprechender Saunaofen, der für die Bio-Variante ausgelegt ist. Meist handelt es sich dabei um so genannte Kombi Saunaöfen, die dazu ausgelegt sind, die Sauna als klassische finnische Sauna zu betreiben und darüber hinaus die Möglichkeit bereithält, die Sauna bei niedrigeren Temperaturen zu heizen und in ein Dampfbad zu verwandeln. 

Bio-Kombi Saunaofen - Sauna in ein Kräuterbad oder Dampfbad verwandeln

Beim Bio-Kombi Saunaofen ist immer eine Verdampfer-Einheit mit Wassertank integriert, der bei milden Temperaturen den Saunainnenraum in ein Dampfbad verwandelt. Statt einer trockenen Hitze mit hohen Temperaturen herrscht in der Bio-Sauna vergleichsweise milde, kreislaufschonende Wärme mit hoher Luftfeuchtigkeit. Im Gegensatz zur finnischen Sauna-Variante werden keine Aufgüsse in der Biosauna gemacht, sondern die Luftfeuchtigkeit wird über den Verdampfer geregelt. Mit einer passenden Saunasteuerung kann genauestens eingestellt werden, welche Temperatur und welche Luftfeuchtigkeit im Inneren der Saunakabine herrschen sollen. So lässt sich genau die passende Sauna-Variante für jeden Geschmack finden.

Auswahl an Saunaöfen für Biosauna

Saunaöfen, die auch für die Biosauna ausgelegt sind, gibt es als Bio Kombi Öfen. Damit können Sie sowohl eine finnische Saunavariante realisieren als auch die Bio-Variante. Es gibt die Öfen als 400V Starkstrom-Variante oder als Plug & Play-System mit 230 V. Bei den Set-Angeboten ist eine Steuerung bereits inkludiert.

Ein 400V Bio-Kombi-Saunaofen verwandelt Ihre Sauna in ein wohltuendes Dampf- und Kräuterbad.
Ein Bio Kombi Saunaofen 230 V kann mit Plug & Play einfach an die normale Steckdose angeschlossen werden.
Set-Angebote bieten Bio Kombi Saunaofen plus Steuerung. Für eine passgenaue Einstellung von Temperatur und Dampf.

Dampfbad erleben und genießen

Dampfbad – bei Erkältungen und vorbeugend

Ein Dampfbad kennen sicherlich viele Menschen als wirkungsvolle Maßnahme in der Erkältungszeit: Mit dem Kopf über der Schüssel mit dampfendem Wasser, hat man schon so manchen Schnupfen erfolgreich bekämpft. Es hat gutgetan: Die warmen Dämpfe hatten eine wohltuende und besänftigende Wirkung. Inhalieren mit unterschiedlichen Zusatzstoffen wie Menthol oder Kamille ist eine wirksame Möglichkeit eine Erkältung zu lindern und wird nach wie vor empfohlen. Gereizte Atemwege freuen sich über feuchte Luft, diesen Effekt kann man auch bei einem Spaziergang am Meer beobachten, wenn die salzhaltige Luft die oberen und unteren Atemwege positiv beeinflusst. Das kann durch ein Sole-Dampfbad auch nach Hause geholt werden! Dampf reinigt die Atemwege und ist auch für Menschen, die unter asthmatischen Beschwerden leiden, oft ein guter Weg, um ihre Beschwerden zu verringern oder in den Griff zu bekommen.

Dampfbad zum Beispiel bei Erkältungen

Dampfbad für eine gesunde Haut

Aber nicht nur bei einer akuten Erkältung tut ein Dampfbad gut. Es hat viele weitere positiven Eigenschaften, die es für viele Saunagänger so attraktiv werden lässt. Ein Dampfbad ist zum Beispiel sehr gut für die Haut. Der Wasserdampf öffnet die Hautporen auf eine schonende Art, die natürliche Reinigung wird unterstützt und Unreinheiten gemildert. Das Ergebnis ist eine strahlend schöne, gut durchblutete und rosige Haut. Daher arbeiten viele Kosmetikerinnen mit dem Einsatz von Wasserdampf bevor Pflegeprodukte aufgetragen werden. Auch Hautleiden wie Akne können mit einem Dampfbad gebessert werden.

Dampfbad für gute Stimmung

Ganz allgemein kann man sagen, dass Dampf in der Sauna mit dazu beiträgt, dass Stress gut abgebaut werden kann. Die Wärme in Kombination mit dem Dampf führt dazu, dass sich Verkrampfungen ganz automatisch lösen und sich der Körper herrlich entspannt wie sonst nirgendwo. Werden in den Verdampfer ätherische Öle hinzugefügt, werden diese tief eingeatmet, dann steigert sich dieser Entspannungseffekt schließlich noch. Das steigert das Wohlbefinden. Die Wärme, der Wasserdampf, das gedämpfte Licht – all das hat eine ungemein guttunende Wirkung auf unser Wohlbefinden. Auch psychische Leiden wie Burn-Out oder auch depressive Verstimmungen lassen sich oft durch regelmäßiges Saunieren in der Bio-Sauna positiv beeinflussen. Auch Menschen, die Schwierigkeiten mit dem Abschalten vor dem Schlafengehen oder Probleme mit dem Schlafen allgemein haben, profitieren von einem regelmäßigen Besuch im heimischen Dampfbad. Es trägt ungemein zur körperlichen und seelischen Regeneration bei und fördert das „Runterkommen“.

Dampfbad gegen Verspannungen

Ein Schwitzbad inklusive Wasserdampf lässt zudem Verspannungen verpuffen: Auch chronische Schmerzen, die durch Verspannungszustände bestehen, können gebessert werden. Stoffe, die der Körper nicht mehr braucht und darunter auch in geringem Maße so genannte Giftstoffe spült der Körper durch das Dampfbad schneller aus.

Bio-Sauna kombiniert mit Lichteffekten – Helarium

Um das Wohlbefinden in der Bio-Sauna noch zu steigern, lässt sich der Innenraum mit einem speziellen Lichtkonzept gestalten, das die Wirkweisen der Lichttherapie für sich nutzt. 

Die Wirkweisen der Farben und welche positiven Eigenschaften es mit sich bringt, haben wir für Sie in dem Artikel „Helarium - Lichtbad für die Sauna“ zusammengefasst.

Nach dem Dampfbad

Nach dem Dampfbad beziehungsweise dem Besuch der Biosauna steht die körperliche Erholung an erster Stelle. Wie bei der klassischen Sauna-Variante auch, sollte man mehrere Sauna-Gänge zelebrieren, die sich mit einer Abkühlungsphase (kalte Dusche, draußen sein, Tauchbecken oder Swimming-Pool) und einer Ruhephase abwechseln. Im Gegensatz zur klassischen finnischen Sauna kann man in der Biosauna bis zu einer halben Stunde pro Saunagang verweilen. Hat man also einen oder mehrere Saunagänge hinter sich, bleibt am Ende das Abkühlen und anschließend die finale Erholungsphase. Die meisten Saunaliebhaber legen sich nach dem Saunieren gerne hin. Saunaliegen und Wellnessliegen sind dafür ideal, die Beine liegen hier meist leicht erhöht. Wer mag, kann seine Beine und Füße zudecken, um die Körperwärme lange zu erhalten. Jetzt ist auch der optimale Zeitpunkt, um den Körper mit Flüssigkeit zu versorgen. Trinken Sie, am besten geeignet sind Mineralwasser, Apfelschorle und Tees. Die Getränke sollten Raumtemperatur haben oder lauwarm sein, damit der Körper keine Energie aufwenden muss um die Temperatur wieder auszugleichen – eiskalte Getränke also besser meiden!

Wenn das Dampfbad zu Ende ist, ist die Haut optimal gereinigt und bereit für eine angemessene Pflege. Die Poren haben sich öffnen können und ihre Haut ist bereit für pflegende Cremes und Lotion. Wer regelmäßig ein Dampfbad besucht, freut sich meist über eine ebenmäßige, gepflegte und rosige Haut.


Finnische Sauna und Biosauna für daheim - Indoor- und Outdoor-Saunen entdecken

Ausgestattet mit dem passenden Saunaofen für die finnische Saunavariante oder die Biosauna, können Sie aus einer Vielzahl an schönen Indoor- und Outdoor-Saunen, die für Sie Passende wählen. 


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