Herzstück jeder Sauna - Der Saunaofen

Datum: 15.01.2019


Welche Saunaöfen gibt es?

Saunaöfen haben sich mittlerweile zu richtigen Hightech-Geräten entwickelt. Sie arbeiten energieeffizient, heizen die Saunakabine schnell auf und können weit mehr als nur trockene Hitze. Man unterscheidet in vier verschiedene Arten von Saunaöfen:

Der Holzofen

Der klassische Holzsaunaofen, wie er traditionell in finnischen Saunen eingesetzt wird. Hier werden die Steine, wie bei einem Kaminofen, durch ein Holzfeuer erhitzt. Das Knistern und Knacken, das das Holz beim Verbrennen erzeugt, macht den Holzsaunaofen zu einem einmaligen Erlebnis.

Das Beobachten der Flammen während dem Saunieren gleicht geradezu einer Meditation. Der Holzofen eignet sich besonders für eine Außensauna, da diese dann autark ohne Stromanschluss betrieben werden kann.

Ausgefallene Saunaideen für Ihren Garten finden Sie hier. Mit einem stromunabhängigen Holzofen können Sie auch in Schrebergärten und auf Feriengrundstücken Ihre eigene Sauna betreiben.

400 Volt Starkstrom Saunaofen

Der Starkstrom-Saunaofen ist die ideale Lösung für mittelgroße bis große Saunen. Durch die hohe Leistung heizt er Ihre Saunakabine in kürzester Zeit auf.

So müssen Sie nach einem langen Arbeitstag nicht erst lange warten, sondern können direkt mit der Entspannung beginnen.

Mehr Leistung bedeutet dabei nicht gleich mehr Energieverbrauch. Um die Temperatur in der Sauna konstant zu halten, muss der leistungsstarke Saunaofen nicht die ganze Zeit heizen. Das spart Energie.

Was die Wartung und Sicherheit angeht, sind Elektro-Saunaöfen unschlagbar. Einmal angeschlossen müssen Sie sich um fast nichts mehr Gedanken machen. Angeschlossen werden muss ein Starkstrom Saunaofen immer von einem ausgewiesenen Elektriker. 

230 Volt Plug&Play Saunaofen

Die einfachste Lösung ist der Plug&Play Saunaofen. Wie der Name schon sagt, müssen diese Saunaöfen nur eingesteckt werden und der Saunaspaß kann beginnen.

Als Anschluss genügt eine handelsübliche Steckdose, was diese Art des Saunaofens so beliebt macht. Diese meist kleineren Saunaöfen sind energieeffizient und sparsamer, als ihre großen Verwandten. Die Effizienz kommt dabei auf die Größe und die Isolierung der Sauna an.

Beim Einbau sparen Sie sich die Wartezeit und die Kosten für einen Elektriker, da zum Anschließen kein Fachmann benötigt wird. Es muss lediglich eine Steckdose in der Nähe sein, Sie müssen nicht extra einen Starkstromanschluss in den gewünschten Raum legen. Gerade für Saunen direkt im Badezimmer ist ein 230V Saunaofen die ideale Lösung.

Bio Kombi Saunaofen

Wer Abwechslung liebt, sollte sich für einen Bio-Kombiofen entscheiden. Diese 4-in-1 Geräte ermöglichen Ihnen neben dem herkömmlichen trockenen Saunieren auch die Option eines wohltuenden Dampf- und Kräuterbades.

Hierfür haben diese Öfen einen eingebauten Wasserspeicher und eine raffinierte Verdampfereinheit. Durch die Steuerung lässt sich sowohl die Temperatur als auch die Luftfeuchtigkeit stufenlos einstellen. So können Sie auch bei niedrigen Temperaturen eine hohe Luftfeuchtigkeit erreichen. Gerade für Kinder, Saunaneulinge und empfindlichere Saunagänger ist diese Option perfekt.

Ein Dampfbad wirkt sich besonders entspannend auf die Atemwege aus. Durch den Zusatz von Kräutern und ätherischen Ölen kann der Effekt noch  verstärkt werden. Hierfür verfügen die Bio Kombi Öfen über eine separate Edelstahlschale.

Ein ausgiebiges Dampfbad öffnet außerdem die Poren und reinigt dadurch auch die Haut.

Welche Leistung sollte der Saunaofen haben?

Die Leistung Ihres Saunaofens sollte sich nach der Größe der Saunakabine richten. Wählen Sie einen zu kleinen und zu schwachen Saunaofen, kann dieser Ihre Sauna nicht auf die gewünschte Temperatur aufheizen. Ein überdimensionierter Saunaofen bringt ebenfalls keine Vorteile. Er verbraucht unnötig viel Energie und verbessert das Saunaerlebnis in einer kleinen Sauna nicht wirklich.

Als grober Richtwert nehmen Sie das Volumen Ihrer Sauna und teilen dies durch 1,5. So erhalten Sie die ungefähre Leistungsstärke, die Ihr Saunaofen haben sollte. Beachten Sie dabei auch noch ob der Ofen in einer Innen- oder Außensauna eingebaut werden soll. Ebenso spielt die Isolierung der Sauna eine wichtige Rolle. Fragen Sie im Zweifelsfall lieber beim Experten nach, um Kosten und Energie zu sparen.

Welche Steine für die Sauna?

Die Steine in Ihrem Saunaofen sind einer enormen Belastung ausgesetzt. Die Steine im Korb erhitzen sich auf über 100°C und werden durch das kalte Wasser beim Aufguss schlagartig abgekühlt.

In der Regel werden deshalb sehr strapazierfähige Granit- und Diabassteine verwendet. Viele Saunaöfen in unserem Angebot haben Olivin-Diabas-Steine. Diese Steine werden auch als Wärmespeicher in Nachtspeicherheizungen und zur Herstellung von feuerfestem Glas verwendet.

Sie sind also äußerst hitzeresistent, stabil und speichern Wärme über lange Zeit: optimale Eigenschaften für einen Saunastein. Ein hoher Kalkgehalt des Aufgusswassers und die Zugabe von ätherischen Ölen bei einem Aufguss können über längere Zeit Spuren auf den Steinen hinterlassen.

Wie viele Steine müssen in den Saunaofen?

Die Anzahl der Steine variiert mit der Größe des Saunaofens. Je leistungsstärker ein Ofen desto mehr Steine fasst er in der Regel. Da die Steine die Wärme des Ofens an die Saunakabine abgeben, bedeuten mehr Steine auch mehr Temperatur bzw. schnellere Aufheizzeiten.

Beim Aufguss entzieht das kalte Wasser den Steinen Temperatur. Je mehr Steine Sie in Ihrem Ofen haben, desto mehr Aufgüsse können Sie machen ohne den Ofen komplett auszukühlen. Bei Steinmenge ab 18kg kommen selbst Extrem-Saunierer auf ihre Kosten.

Die Steine sollten so geschichtet werden, dass Hohlräume zwischen den Steinen eine Luftzirkulation ermöglichen. So wird die Hitze besser an die Umgebung abgegeben und der Ofen heizt die Sauna schneller auf. Zusätzlich sollten die Steine alle 6-12 Monate geprüft und gegebenenfalls ausgetauscht werden.

Vor dem Einsetzen der Steine in den Ofen müssen die Steine gereinigt werden um Verpackungsreste und Staub zu entfernen.

Wie schnell heizt die Sauna auf?

Ein energieeffizientes System heizt Ihre Saunakabine in einer Stunde auf 90°C auf. Wenn Sie des Öfteren spontan Saunieren möchten und nicht eine gefühlte Ewigkeit warten wollen, bis Ihre Sauna endlich heiß ist, empfiehlt sich ein leistungsstärkerer Saunaofen. Dieser heizt die Kabine schneller auf die gewünschte Temperatur. Wer regelmäßig sauniert und seine Saunagänge fast schon mit dem Kalender plant, dem reicht ein kleinerer Saunaofen vollkommen aus.

Beachten Sie jedoch, dass ein kleinerer Saunaofen nicht automatisch energieeffizienter ist als ein großer. Um die Sauna zu erhitzen und auf Temperatur zu halten, muss der leistungsschwächere fast dauerhaft laufen. Ein leistungsstarker Saunaofen hingegen läuft nur beim Aufheizen durchgehend.

Was muss beim Kauf eines Saunaofens noch beachtet werden?

Wenn Sie sich für einen Elektro-Saunaofen entscheiden, sollte unbedingt an die richtige Steuerung gedacht werden. Damit die ideale Wohlfühltemperatur eingestellt werden kann, haben die meisten Steuerelemente einen stufenlosen Temperaturregler. Das ist mit der größte Vorteil Ihrer eigenen Heimsauna: Je nach Lust und Laune können Sie die Temperatur ändern.

Hier empfiehlt sich beim Kauf direkt ein Komplettset zu wählen. Neben der passenden Steuerung sind dann auch die richtigen Steine und Anschlusskabel mit dabei.

Achten Sie außerdem darauf, dass Starkstrom-Saunaöfen nur von ausgewiesenen Fachkräften angeschlossen werden dürfen, da sie einen Starkstromanschluss benötigen. Ein Holz-Saunaofen muss an den Kamin angeschlossen werden und gegebenenfalls vom Schornsteinfeger abgenommen werden.

Mehr als nur ein Ofen: Saunaofenzubehör

Um das Saunaerlebnis noch zu verbessern, gibt es eine Vielzahl an Zubehör für Ihren Saunaofen. Damit Sie vor schmerzhaften Verbrennungen geschützt sind, empfehlen wir ein Schutzgitter um den Ofen anzubringen. So können Sie den heißen Ofen nicht aus Versehen berühren und sich so den Saunaspaß verderben. Passende Lösungen finden Sie hier.

Eine Salzkristall Vital Sole ist die perfekte Ergänzung, um den gesundheitsfördernden Effekt der Sauna noch zu steigern. Hier werden Salzkristalle in eine Tonschale über den Saunasteinen gelagert. Aufsteigender Dampf umspült die Kristalle und gibt Salze, Minerale und Spurenelemente in die Luft ab. Diese künstliche Meeresluft in Ihrer Sauna entspannt die Atemwege und Schleimhäute.

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