Saunaglück

13.04.2021

Herrlich, so ein Schwitzbad zu Hause. Schon seit mehreren Jahrtausenden nutzen Menschen diese Form der Erholung und profitieren von den positiven Eigenschaften des Saunierens. Doch was genau passiert eigentlich im Körper beim Sauna-Gang?

Genießen Sie in ihrer Sauna ein individuelles Wellnesserlebnis mit den Düften Ihrer Wahl

Durch die in der Sauna herrschenden Temperaturen von bis zu 90 Grad, steigt die Temperatur der Haut auf bis zu 40 Grad an und die allgemeine Körpertemperatur steigt um ein bis zwei Grad an. Das sorgt dafür, dass sich der Blutfluss in der Haut in etwa verdoppelt. Ein rosiger Teint und ein tolles Hautbild sind das Ergebnis. Die Blutgefäße weiten sich, während der Blutdruck sinkt. Das Herz arbeitet auf Hochtouren, schlägt kräftig und schnell. Die Atemfrequenz steigt und versorgt den Körper mit ausreichend Sauerstoff. Perfekt für den Körper - Saunieren hat den gleichen Effekt wie Sport. Aber eben ganz ohne sich bewegen zu müssen. Um die Hitze auszuhalten, fängt der Körper an zu schwitzen. 

So wird er auf natürliche Weise heruntergekühlt. Die Muskeln entspannen sich hierbei - dies löst Verkrampfungen und wirkt ganz allgemein wohltuend. Ob man einen Aufguss braucht oder nicht, das ist eine ganz persönliche Entscheidung. Bei einem Aufguss wird Wasser, das ganz nach Geschmack mit verschiedenen Aromen versetzt wurde, mit einer Schöpfkelle auf eine heiße Quelle, meist Steine, gegossen. Laut zischend verdampft das Wasser und erzeugt einen kühlen, feuchten Film auf der Haut. Aufgüsse können beruhigend auf die Atemwege wirken und viele Sauna-Gänger fühlen sich danach angenehm erfrischt. 

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Praktisch: Saunapeeling selber machen!

Gönnen Sie Ihrer Haut zwischen den Saunagängen oder nach dem Saunieren ein Peeling. Solch ein Peeling selbst zu machen ist wirklich nicht schwer und gelingt prima mit Dingen, die Sie ohnehin im Küchenschrank haben z. B. Kaffee und Zucker.

Das Kaffee-Zucker Peeling:

Schmeißen Sie Kaffeesatz nicht weg! Sie können daraus ganz einfach ein wohltuendes Peeling machen!

Die denkbar einfachste und schnellste Variante, um ein tolles, natürliches Peeling mit vielen guten gesundheitlichen Eigenschaften selbst herzustellen, ist das Kaffee-Zucker Peeling. Es eignet sich hervorragend zur Reinigung und Durchblutung der Haut, sowohl im Gesicht als auch am restlichen Körper. 

Die Zutaten stecken bereits im Namen:

  • getrockneter Kaffeesatz
  • Zucker
  • und etwas Öl

Der Kaffeesatz wird nach dem Kaffeebrühen gesammelt und z.B. in der Sonne getrocknet. Den getrockneten Kaffeesatz vermengen Sie anschließend wahlweise mit üblichem Haushaltszucker oder auch braunem Zucker im Verhältnis 1:1 bzw. 2:1 je nach persönlicher Vorliebe. Hinzu kommt so viel Öl, dass eine geschmeidige Masse entsteht. Ideal sind Mandel-, Jojoba- oder Olivenöl in Bio-Qualität. In einem geschlossenen Glas oder einem ähnlichem Behältnis lässt sich das Peeling gekühlt über mehrere Wochen aufbewahren. 

Das Kaffee-Peeling wird mit den Händen oder einem Peeling-Handschuh in kreisenden Bewegungen auf die Haut aufgetragen. Es reicht hierzu eine walnussgroße Menge.

Lassen Sie die wertvollen natürlichen Inhaltsstoffe ein paar Minuten einwirken und waschen Sie diese vor dem nächsten Saunagang mit lauwarmem Wasser wieder gründlich ab. Es fühlt sich herrlich an! 

Mit dem Peeling werden abgestorbene Hautschüppchen schonend entfernt und gleichzeitig die Zellerneuerung angeregt. Koffein sorgt für eine optimale Durchblutung der Zellen und lässt den Teint frisch und strahlend erscheinen. 


Saunieren ist entspannend und Gesundheitsfördernd

Langfristige Effekte des regelmäßigen Saunagangs auf die Gesundheit gelten als wahrscheinlich: Vor allem einen positiven Effekt auf die Immunabwehr bestätigen viele Sauna-Fans. In der kalten Jahreszeit freuen sich die Saunagänger über weniger Schnupfen und Husten, sie haben weniger oft mit Erkältungen zu kämpfen. Und so ein Saunagang wirkt auch auf die Psyche: Ruhe, Erholung und Ausgeglichenheit sind positive Effekte. Gerade wer im Herbst und Winter zu getrübter Stimmung neigt, einen so genannten Herbst- oder Winterblues entwickelt, der sollte mit Bewegung und regelmäßigem Saunieren dagegen angehen. Schon nach kurzer Zeit spüren viele Menschen eine Besserung.

Besonders beliebt sind klassische Aufguss-Aromen wie aktivierende Minze, holzige Pinie oder angenehm frischer Citrus. 

Nach zehn Minuten, spätestens nach 20 Minuten, sollte der Saunagang beendet werden. Der Körper braucht nun eine Abkühlung. Es geht ab an die frische Luft oder hinein ins kalte Wasser. Am besten beides. Im Körper ziehen sich die Blutgefäße schnell zusammen und der Blutdruck steigt rasant an. Adrenalin sorgt für den „Alarmzustand“, der die Saunagänger putzmunter werden lässt. Ein toller Effekt, man fühlt sich unendlich lebendig. 

Nach der Abkühlung geht es ab auf die Liege: Füße hoch und entspannen. Das Herz schlägt kräftig und ausgeglichen, die Haut fühlt sich samtig weich und gelöst an. Mit ein bisschen Übung startet man nach etwa einer Viertelstunde einen weiteren Saunagang und das dann insgesamt drei Mal hintereinander mit entsprechenden Ruhepausen.