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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Häufig gestellte Fragen

Stromanschluss

Die angebotenen Saunaöfen sind für einen Drehstromanschluss 400 V 3N AC ausgelegt. Der Elektroanschluss muss laut beiliegender ausführlicher Montageanleitung zum Steuergerät und zum Saunaofen durch einen autorisierten Fachmann vorgenommen werden. Eine Ausnahme bilden unsere Plug and Play-Ofensets. Sie können aufgrund ihrer kW-Zahl direkt an einen normalen 230 V Anschluss geschlossen werden. Die Sets werden steckerfertig geliefert, die Montage kann direkt vom Kunden vorgenommen werden.

Energieverbrauch

Für ein entspannendes, ca. zweistündiges Saunabad benötigen Sie bei einer Aufheizzeit von ca einer Stunde etwa 13 – 15 kWh. (Ergibt bei Kosten von 0,28 Euro je kWh ca 3,60 Euro bis 4,20 Euro je Saunabad.)

Vorheizzeit

Saunakabinen sollten grundsätzlich 45 bis 60 Minuten vorgeheizt werden damit die Kabine „gar“ wird. Das Holz muss die Temperatur angenommen haben, dann entsteht das typische Saunaklima.

Welche Dampfmenge kann bei Bio-Kombiöfen verdampft werden?

Die Verdampferleistung beträgt bis zu 3 Liter/Stunde bei einem sogenannten Feuchte-Warmluftbad. Hierbei wird die maximale Raumtemperatur auf 70°C begrenzt. Die erzeugte relative Luftfeuchtigkeit in der Kabine ist temperaturabhängig. Da heißere Luft eine höhere Feuchte bindet ist die relative Feuchte dort geringer.

Welche Dampfmenge kann auf den Saunasteinen verdampft werden?

Gemäß den Richtlinien der RAL-Gütegemeinschaft und Empfehlungen des Deutschen Saunabundes sollten je m³ Rauminhalt 10 cl Wasser über den aufgeheizten Steinen verdampfen. Nach einem Aufguss sollten ca. 10 – 15 Minuten bis zum nächsten Aufguss vergehen damit sich die Saunasteine wieder ausreichend erhitzen können.

Sind die Öfen durch ein unabhängiges autorisiertes Institut geprüft?

Ja, die Öfen und das dazugehörige Steuergerät sind nach den aktuell gültigen europäischen Normen VDE oder TÜV geprüft und werden (in Deutschland) nach der Qualitätsrichtlinie DIN ISO 9001 überwacht gefertigt.

Kann über die Steuergeräte der Öfen auch das Licht in der Sauna an- und ausgeschalten?

Man kann an das Steuergerät die Saunaleuchte anschließen und somit über das Steuergerät das Licht ein- und ausschalten. Wenn Sie sich für einen Ofen mit integrierter Steuerung entschieden haben, erkundigen Sie sich bitte bei Ihrem Elektriker, wie die Bedienung der Saunaleuchte am besten ihren örtlichen Gegebenheiten angepasst realisiert werden kann, da hier eine Schaltung über die Ofensteuerung nicht möglich ist. Zur Nachrüstung dürfen nur geeignete Leuchten verwendet werden, die nachweislich für höhere Temperaturen bis 120°C und dem Schutzgrat IP 44 gebaut sind.

Aus welchem Material bestehen die Heizstäbe?

Die Heizstäbe bestehen aus verzunderungsarmen Chromnickelstahl mit einer Füllung aus Magnesiumoxyd I. Qualität und entsprechen den höchsten Anforderungen der Anwendung.

Wie hoch ist die Außenmanteltemperatur der Öfen?

Die Vorgabe der RAL Gütegemeinschaft ist, dass die Temperatur des Außenmantel 10 cm unter der Oberkante kleiner wie 100°C ist. Dieses wird eingehalten. Ein weiterer Schutz, vor Verbrennungen bietet das Ofenschutzgitter. Dieser Holzrahmen um den Ofen, verhindert die direkte Berührung mit dem Ofen.

Besteht ein separater Schutztemperaturbegrenzer gegen mögliche Überhitzung über einen zweiten Schaltkreis?

Die Steuerungen und Saunaheizgeräte sind VDE oder TÜV geprüft. Hier ist zwingend vorgeschrieben, dass Regelkreis und Sicherheitskreis unabhängig voneinander sein müssen. Für den Fall das die Übertemperatursicherung auslöst muss das Gerät allpolig mit einem Kontaktabstand
von >3 mm ausschalten. Diese Sicherheitsforderung ist in dem Saunasteuergeräten enthalten.

Wo befindet sich der Temperaturfühler innerhalb der Sauna?

Der Temperaturfühler wird gemäß der Montageanleitung des Saunasteuergerätes bzw. des Saunaheizgerätes über dem Ofen an der Kabinendecke montiert. Daraus ergibt sich auch die physikalische Eigenschaft, dass am Fühler immer höhere Temperaturen anliegen als Sie zB an einem Thermometer an der Kabinenwand angezeigt werden. So können am Temperaturfühler durchaus 110°C anliegen und am Anzeigethermometer an der Wand nur 90°C angezeigt werden. Das entspricht den typischen Verhältnissen in einer Saunakabine. Die angebotenen Öfen und dazugehörigen Steuergeräte dürfen nur von einer autorisierten Fachkraft angeschlossen werden.

Die Saunaphasen

Man beginnt mit der Aufheizphase. Diese sollte zwischen 8 und 12 Minuten dauern. Auch „Profis“ sollten 15 Minuten nicht überschreiten. Es folgt die Abkühlphase, denn der Körper braucht nun dringend Sauerstoff. Am besten nehmen Sie ein Freiluftbad (Garten, Balkon oder geöffnetes Fenster). Atmen Sie tief und ruhig ein und aus und gehen Sie ein wenig umher. Achten Sie darauf, dass der Körper nicht zu frösteln beginnt, sonst erkälten Sie sich! Dann kühlt man den Körper mit kaltem Wasser ab. Bei der so genannten Wasseranwendung kühlt man zum Herzen hin: bei Füßen und Händen beginnend, fahren Sie mit Beinen, Armen fort und enden mit dem Rumpf. Erst dann sollten Sie, wenn vorhanden, ins Kaltwasserbecken steigen. Besprechen Sie mit Ihrem Arzt die für Ihren Blutdruck geeignetste Methode. Schließen Sie die Kaltwasseranwendung mit einem warmen Fußbad ab, damit sich die jetzt verengten Blutgefäße wieder erweitern. Nun können Sie mit gleichem Ablauf einen zweiten oder dritten Saunagang anfügen. Ruhephasen zwischen den Saunagängen erhöhen die entspannende Wirkung.
 
Welcher Untergrund eignet sich für den Aufbau einer Sauna?

Saunen können nur auf glattem, wasserfestem Untergrund (z.B. auf Fliesen) aufgestellt werden. Bitte beachten Sie dabei, dass die Saunen ohne Boden geliefert werden.